20. Mai 2026
fdr+-Kongress 2026 in Hannover
Am 16. und 17. Juni 2026 findet in Hannover der fdr+-Kongress unter dem Titel
„Gute Praxis trotz Krisen: Was wirkt? Was hilft? Was stärkt uns?“ statt.
„Ich freue mich sehr auf den Kongress in Hannover, vor allem auf den Austausch mit den vielen Teilnehmenden aus dem ganzen Bundesgebiet.”, betont Carola Bau, Prokuristin der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen und stellvertretende Vorsitzende des fdr+. “Es ist immer wieder spannend, neue Perspektiven und Ideen für die Praxis zu gewinnen.“
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag: neue Substanzen, komplexe Problemlagen und die Frage, wie unter schwierigen Rahmenbedingungen gute Arbeit gelingen kann. Neben Vorträgen, Seminaren und einem Symposium zur Drogenforschung geht es vor allem um Austausch und Praxisbezug: Welche Ansätze funktionieren? Was hilft konkret weiter?
Der bundesweite Kongress richtet sich an Kolleg:innen aus Suchthilfe, Suchtprävention und Suchtselbsthilfe – und damit an viele Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld. Auch aus der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen sind mehrere Kolleg:innen aktiv beteiligt, was den Kongress zusätzlich besonders interessant macht:
- Dr. Michael Zerr (Fachklinik Südergellersen): Seminar 5
- Incentive Sensitization und stationäre Suchtrehabilitation – Neurobiologische Rückfallmechanismen und ihre Bedeutung für die Behandlung
- Diana Fiedler (Drobs Hannover): Gestaltung des Pre-Kongresses
- Carola Bau (Prokuristin): Moderation von Seminar 2
- Methoden mediensuchtpräventiver Arbeit im Familiensystem
- Gemeinsam handeln, damit Kinder gut aufwachsen – Das Bündnis für Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien
- Alicia Haar (Klinik am Kronsberg): Seminar 5
- Re-Entry zwischen Stabilisierung und Überforderung: Berufliche Reintegration nach stationärer Suchtrehabilitation für Menschen mit komplexen Belastungslagen
- Alexandra Jacob & Milena Welt (Klinik am Kronsberg): Kongress vor Ort
- Praxis erleben – Einblicke in die Klinik am Kronsberg
- Laura Kielc (Drobs Hannover): Seminar 7
- Ersthelfer:innen für Sucht und psychische Gesundheit im Verein – Ein neuer Präventionsansatz zur Erschließung bislang unzureichend erreichter Zielgruppen
- Kyra Bornhorst (Suchtberatung Rose Oldenburg): Seminar 9
- Empowerment statt Erreichbarkeitslücke: Suchtprävention für Mädchen*im Sozialraum Oldenburg
- Leah Janßen (Suchtberatung Rose Wesermarsch) mit Klaus Brose (Sozialpsychiatrischer Dienst Landkreis Wesermarsch): Seminar 11
- Aufsuchende Suchtberatung in psychosozialen Krisen – Ein kooperatives Modell von SPDi und Suchtberatung in der Wesermarsch
- Stephanie Bitterberg & Stefan Lubs (Sucht- und Jugendberatung Holzminden): Seminar 11
- Modellbeispiel Holzminden: Mobile Jugendarbeit und Suchtberatung als Antwort auf Versorgungslücken im ländlichen Raum
Pre-Kongress am 15. Juni 2026 (18:00–20:00 Uhr)
Am Vorabend lädt die Drobs Hannover – Fachstelle für Sucht und Suchtprävention zu einem offenen Pre-Kongress ein. In einem begehbaren Erfahrungsraum gibt es Einblicke in zentrale Arbeitsbereiche wie interkulturelle Suchtberatung, Glücksspiel und Prävention mit jungen Menschen. Eine gute Gelegenheit, anzukommen, ins Gespräch zu kommen und erste Eindrücke zu sammeln.
Die genauen Beschreibungen der einzelnen Vorträge und Seminare sind im digitalen Programmheft zu finden.
Wer dabei sein möchte, kann sich ab sofort für den Kongress anmelden.