Beratungsgespräch

Geschlechtsspezifische Bedarfe in der Suchttherapie – fachlicher Überblick

Die folgende Zusammenstellung wurde ursprünglich im Zusammenhang mit einer Presseanfrage erstellt und steht nun allen Mitarbeitenden der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen als interne fachliche Ressource zur Verfügung. Ziel ist es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zugänglich zu machen und Impulse für eine fachlich fundierte, gendersensible Praxis zu geben.

Wie und warum unterscheiden sich Abhängigkeitserkrankungen bei Frauen und Männern?

Und welche Schlüsse lassen sich daraus für eine zeitgemäße, bedarfsgerechte Suchthilfe ziehen? Michael Zerr, Klinikleiter der Fachklinik Südergellersen und stellvertretender Klinikleiter der Klinik am Kronsberg, hat aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in Entstehung, Verlauf und Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen zusammengetragen und für die Praxis eingeordnet.

Behandelt werden unter anderem:

  • biologische und neuropsychologische Grundlagen geschlechtsspezifischer Unterschiede im Suchtgeschehen,
  • unterschiedliche klinische Belastungsprofile und typische Begleiterkrankungen,
  • strukturelle und soziale Barrieren beim Zugang zur Suchthilfe,
  • Erkenntnisse zur Wirksamkeit gendersensibler Therapiegestaltung sowie zur Zusammensetzung von Therapiegruppen,
  • aktuelle Trends und Entwicklungen des Behandlungsbedarfs in Deutschland.

Ein herzlicher Dank gilt Michael Zerr für die sorgfältige Zusammenstellung, fachliche Einordnung und die Bereitschaft, seine Expertise allen Mitarbeitenden zur Verfügung zu stellen.

Die vollständige fachliche Ausarbeitung ist hier abrufbar.

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