2. Juni 2026
RE:Shirt Projekt hallt nach: Vorstellung beim CSR-Frühstück in Hannover
Am Dienstag, den 16. Juni 2026, wird die Paritätische Suchthilfe Niedersachsen beim CSR-Frühstück in Hannover vertreten sein. Die Veranstaltung bringt Unternehmen, soziale Träger und Initiativen zusammen, um über gesellschaftliche Verantwortung, nachhaltiges Handeln und aktuelle Entwicklungen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) ins Gespräch zu kommen.
Im Rahmen des Programmpunkts „Social Innovation & Social Entrepreneurship“ stellt Lena Rolke, Mitarbeiterin im Team Kommunikation, gemeinsam mit Alexandra Weber, Modedesignerin und Geschäftsführerin der Alextravagant UG, das Projekt „RE:Shirt – Ressourcen retten. Menschen stärken.“ vor. Das Upcycling-Projekt wurde 2025 im Rahmen des Soziovation-Förderprogramms der Region Hannover gefördert und vom kreHtiv Netzwerk Hannover e.V. begleitet.
RE:Shirt verbindet Nachhaltigkeit, Kreativität und soziale Teilhabe. In der Tagesstätte Hannover, einem unterstützenden Betreuungsangebot der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen für abhängigkeitserkrankte Menschen, setzten sich Teilnehmende intensiv mit Textil-Upcycling auseinander und entwickelten aus ungenutzten Laufshirts neue individuelle Produkte. Gleichzeitig entstanden Räume für kreativen Ausdruck, gemeinsames Arbeiten und neue Erfahrungen von Selbstwirksamkeit. „Upcycling bedeutete dabei nicht nur Wiederverwendung, sondern auch, Selbstvertrauen und Gestaltungskraft zu fördern.“, resümierteAlexandra Weber im Februar diesen Jahres im Anschluss an das Projekt.
Die Einladung zum CSR-Frühstück erfolgte über die Region Hannover, die das Projekt bereits im vergangenen Jahr gefördert hatte. Die Veranstaltung bietet nun die Möglichkeit, RE:Shirt und die Paritätische Suchthilfe Niedersachsen erneut einem breiten Netzwerk aus Wirtschaft, Sozialwirtschaft und Zivilgesellschaft vorzustellen und über die Bedeutung sozialer Innovationen ins Gespräch zu kommen.
Lena Rolke beschreibt ihre Eindrücke zum Projekt RE:Shirt so:„Die T-Shirts waren vor dem RE:Shirt-Projekt in Vergessenheit geraten und hatten keine Verwendung mehr im Alltag. Gerade deshalb hätte ich niemals gedacht, dass daraus ein so lebendiges Projekt entsteht, das bis heute nachhallt und bereits mehrfach präsentiert wurde.“
Das CSR-Frühstück bietet einen passenden Rahmen, um Projekte wie RE:Shirt sichtbar zu machen und ihre Entstehungsgeschichte im Austausch mit Partner:innen aus Wirtschaft, Sozialwirtschaft und Zivilgesellschaft einzuordnen. Für die Paritätische Suchthilfe Niedersachsen ist es zugleich eine Gelegenheit, die Bedeutung solcher sozialen Innovationsprojekte aus der Praxis heraus zu zeigen und in den fachlichen Dialog der Region Hannover einzubringen.
Weitere Informationen zum Projekt RE:Shirt gibt es hier.
