
5. Februar, 16:00 - 17:00
Wenn das eigene Kind süchtig ist: Was Familien wissen müssen
In unserer Online-Veranstaltung „Wenn das eigene Kind süchtig ist: Was Familien wissen müssen“ teilen wir Fachwissen rund um digitale Medien und exzessive Mediennutzung.
Wenn ein Kind oder Jugendlicher suchtgefährdet ist, geraten Familien oft an ihre Grenzen. Gefühle wie Sorge, Hilflosigkeit, Schuld oder Überforderung sind dabei ganz normal. Wichtig ist: Eltern tragen keine Schuld an der Situation und sie müssen diesen Weg nicht allein gehen.
Ein zentraler Schritt, um mit der belastenden Situation besser umgehen zu können, ist Information. Wissen schützt vor Ohnmacht. Wenn Eltern erfahren, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt – etwa Beratungsstellen, Gruppenangebote oder weiterführende Hilfen – kann das entlastend wirken. Es hilft, die eigene Verantwortung realistisch einzuordnen und zu erkennen, wo die eigenen Grenzen liegen.
Information ermöglicht Abgrenzung: Eltern dürfen verstehen, dass sie ihr Kind nicht „retten“ oder alles kontrollieren können. Sie können Angebote aufzeigen, begleiten und ermutigen. Die Entscheidung, Hilfe anzunehmen, liegt jedoch beim Kind oder Jugendlichen selbst. Zu wissen, dass es Möglichkeiten gibt und dass Unterstützung verfügbar ist, kann das Gefühl von Hilflosigkeit deutlich reduzieren.
Eltern dürfen darauf vertrauen, dass sie ihr Bestes geben. Sich Hilfe zu holen, Fragen zu stellen und sich zu informieren ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung und Fürsorge – für das eigene Kind und für sich selbst.
Alle Infos und den Zoom-Link finden Sie unter: www.wissen-und-austausch.de
Die Veranstaltung wird moderiert von Anne Arnold-Winkenbach und Nele Jürgens aus der Drobs Rose Oldenburg – Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, die ihre langjährige Erfahrung einbringen.
Unsere digitalen Treffen für Angehörige greifen jeden Monat ein zentrales Thema rund um Sucht und nahestehende Personen auf. In einem kompakten Format von 30 Minuten vermitteln wir hilfreiches Wissen – im Anschluss ist Zeit für Fragen und Austausch.
Wichtig: Die Teilnahme ist anonym möglich und kostenlos.
