19. Oktober 2026
Suchtprävention im Fokus: Paritätische Suchthilfe Niedersachsen beteiligt sich an Aktionswoche der MHH
Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2026 lud die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ihre Beschäftigten zur Aktionswoche „Mental Health“ ein. Vier Tage lang standen Themen wie Resilienz, Stressbewältigung, Bewegung, Schlaf und gesunde Copingstrategien im Mittelpunkt. Der Mittwoch, 30. September, stand ganz im Zeichen der Suchtprävention. Die Drobs Hannover – Fachstelle für Sucht und Suchtprävention der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen, gestaltete den Themenschwerpunkt aktiv mit.
Den Auftakt machte Drobs-Mitarbeiterin Kirsten Dehnhardt mit ihrem Vortrag zur Entstehung und Verhinderung von Abhängigkeitserkrankungen. Dabei ging es um die Frage, wie Abhängigkeiten entstehen, welche Schutzfaktoren eine Rolle spielen und welche Möglichkeiten der Prävention frühzeitig greifen können.
Am Nachmittag folgte der Vortrag von ihrem Kollegen Vikas Bapat zum Thema Mediennutzung. Digitale Medien begleiten viele Menschen durch ihren Alltag. Der Vortrag beleuchtete Chancen und Herausforderungen der digitalen Nutzung und gab Impulse für einen bewussten Umgang mit digitalen Angeboten.
Mitmachen und ins Gespräch kommen
Neben den Vorträgen war die Drobs Hannover mit einem Infostand vertreten. Ein Quiz rund um das Thema Sucht lud dazu ein, das eigene Wissen zu testen und mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Auch das beliebte Fadenziehspiel bot einen spielerischen und niedrigschwelligen Einstieg in das Thema Sucht und Gesundheit und regte zum Austausch an.
Ergänzend präsentierte Halidun Atlas, ebenfalls Mitarbeiter der Drobs Hannover, ausgewählte Stationen des Glücksspielparcours „Abgezockt“. Die interaktiven Elemente griffen verschiedene Aspekte des Glücksspiels auf – von grundlegenden Fragen und Wissensvermittlung über Faszinationsfaktoren bis hin zu einem reflektierten und gesunden Umgang mit Glücksspielangeboten. Die Stationen luden zum Mitmachen ein und boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche.
Prävention dort, wo Menschen arbeiten
Die Aktionswoche der MHH bot einen offenen und alltagsnahen Rahmen, um über Suchtprävention ins Gespräch zu kommen. Vorträge, Mitmachangebote und persönliche Gespräche ermöglichten es den Beschäftigten, sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema auseinanderzusetzen und neue Impulse für den Arbeits- und Lebensalltag mitzunehmen.
„Wir freuen uns sehr, dass unsere Kolleg:innen die Aktionswoche der MHH mit ihrem Fachwissen und ihren vielfältigen Angeboten unterstützen konnten., sagt Diana Fiedler, Einrichtungsleitung der Drobs Hannover. „Unternehmen und Einrichtungen, die ähnliche Unterstützungsbedarfe haben oder das Thema Suchtprävention in ihrem Arbeitsumfeld stärken möchten, können sich jederzeit gerne an die Drobs Hannover wenden.“
Die Beteiligung der Drobs Hannover zeigte dabei einmal mehr, wie wichtig niedrigschwellige Präventionsangebote direkt am Arbeitsplatz sind. Durch die Kombination aus Information, interaktiven Angeboten und persönlichem Austausch konnte Suchtprävention anschaulich und zugänglich umgesetzt werden. Die Aktionswoche bot damit eine gute Gelegenheit, Wissen zu vermitteln, für mögliche Risiken zu sensibilisieren und gleichzeitig den offenen Austausch über Gesundheit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln und digitalen Angeboten zu fördern.