Drobs Goslar

Suchtberatung & -prävention

Drobs Goslar

Sucht ist ein sensibles Thema für Betroffene und Angehörige. Doch fast immer lässt sich die Situation durch praktische Hilfe und Informationen verbessern. Die bekommen Sie von uns. Unsere Beratung ist kostenlos, auf Wunsch auch anonym – und wir unterliegen der Schweigepflicht. Im gemeinsamen Gespräch stellen wir fest, in welcher Situation Sie sich befinden. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir die nächsten Schritte. Die Mitarbeiter:innen der Drobs Goslar stehen allen Menschen in schwierigen Lebenslagen bei.

Hier finden Sie die Kontaktdaten.

Informationen zur Einrichtung

Wissenswertes über uns

Beratung

In der Drobs Goslar beraten wir zu allen Fragen rund um Konsum und Sucht: Cannabis, illegalisierte Substanzen, Glücksspiel und Mediennutzung.

Wir beraten Sie, wenn Sie selbst betroffen oder Angehörige:r, Partner:in, Elternteil bzw. Freund:in sind. Wir sind auch Ihre Ansprechpersonen für die MPU-Vorbereitung.

Über Probleme spricht es sich oft besser in der eigenen Sprache. Bei uns können Sie sich auch in russischer Sprache beraten lassen. Rufen Sie uns an, damit auch sicher jemand da ist, der Ihre Sprache spricht.

Melden Sie sich gern telefonisch bei uns und vereinbaren Sie einen persönlichen Termin. Wenn Sie nicht zu uns in die Fachstelle kommen können oder wollen, kann die Beratung auch online erfolgen. Nach den ersten Gesprächen planen wir gemeinsam Ihre nächsten Schritte.

Drobs Goslar #Beratung

Auch Familienangehörigen und weiteren Bezugspersonen geben wir Informationen und Rat. Wir geben Ihnen Empfehlungen, wie Sie konstruktiv mit der betreffenden Person über das Suchtproblem sprechen können und welche Hilfe möglich ist. Wir bieten unser digitales Angehörigenseminar jeden ersten Donnerstag im Monat von 19:00 bis 20:00 Uhr an. Hier finden Sie weitere Informationen und Termine.
Der Elternkreis ist eine Selbsthilfegruppe unter fachlicher Anleitung. Die Gruppe besteht aus Eltern und Angehörigen von abhängigkeitserkrankten Kindern bzw. Partner:innen.

Sie wissen nicht mehr, wie Sie sich richtig verhalten sollen? Sie wollen lernen, was Sucht bedeutet und lernen, mit einer abhängigkeitserkrankten Person umzugehen? Sie haben so viele scheinbar gegensätzliche Gefühle, so viele Fragen?

Allein geht es nicht mehr weiter?
Wir treffen uns jeden ersten Mittwoch im Monat um 15:30 bis 17:30 Uhr. Bei Interesse können Sie gerne einfach ohne Voranmeldung vorbei kommen.
„Sei kein Frosch“ ist ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren.

Das Besondere am Projekt „Sei kein Frosch – Kinder aus suchtbelasteten Familien stärken“ liegt in der Kombination zweier bewährter Methoden. Im Rahmen einer niederfrequenten Intervention übernehmen wir aus dem wissenschaftlich evaluierten Bundesmodellprojekt Trampolin therapeutische Elemente, um dem Risiko der Kinder, selbst einmal eine substanzbezogene Abhängigkeitserkrankung zu entwickeln, entgegenzuwirken. Diese Elemente werden gekoppelt mit weitergehenden Aktivitäten, wie beispielsweise dem therapeutischen Reiten, erlebnispädagogischen Elementen oder anderen Aktionen. Unser Hauptanliegen ist es, zu einer gesunden Entwicklung der gefährdeten Kinder beizutragen und so zur optimalen Entfaltung der Persönlichkeit beizusteuern.

Zwei Sozialarbeiter:innen führen dieses Projekt mit Gruppen in einer Größe von fünf bis acht Kindern durch. Sie werden an 20 Tagen im Jahr von zu Hause abgeholt und sind ca. 3,5 Stunden in der Gruppe unterwegs.

Mittlerweile wird dieses Projekt pauschal über den Landkreis gefördert. Dies ist niedersachsenweit einmalig und so konnte es gelingen, Kinder aus suchtbelasteten Familien ein regelmäßiges Angebot anzubieten, das auch genutzt wird. Die Kinder können auch anonym in der Jugend- und Drogenberatungsstelle Goslar angemeldet werden. Einer Anmeldung über das Jugendamt bedarf es nicht.

Individuelle Termine nach Vereinbarung.
Kontakt
Selbsthilfegruppe für Menschen, die Drogen konsumieren

Die Selbsthilfegruppe „Skydiver“ bietet Menschen, die Drogen konsumieren, die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen auszutauschen, Unterstützung zu erfahren und neue Wege im Umgang mit ihrem Konsum zu entdecken.

Wann: Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat, 16:00 bis 17:30 Uhr
Wo: Drobs Goslar, Hildesheimer Straße 12, 38640 Goslar

Ohne Voranmeldung - anonym - unverbindlich - ab 18 Jahren

Voraussetzungen:
  • Mut und Bereitschaft zur Veränderung
  • Nüchternes Erscheinen zur Gruppe
Kommen Sie vorbei, treffen Sie Andere, die ähnliche Erfahrungen machen, und finden Sie gemeinsam neue Perspektiven für Ihren Weg.
Glücksspielsucht ist keine Frage von Willensstärke oder Charakter - sie ist eine anerkannte Krankheit. Seit 2001 gilt das pathologische (krankhafte) Spielen als eigenständiges psychiatrisches Störungsbild. Wir bieten Betroffenen, Angehörigen sowie interessierten Fachkräften Unterstützung, Information und Aufklärung.

Wenn aus Spaß Ernst wird
Glücksspiel begegnet uns an vielen Orten: in Spielhallen, (Sport-)Wettbüros, Casinos oder online. Für Viele steht zunächst die Spannung oder der Nervenkitzel im Vordergrund - doch aus gelegentlichem Spielen kann sich ein ernsthaftes Problem entwickeln.

Typische Anzeichen für eine Glücksspielsucht sind:
  • Verlust der Kontrolle über Spielhäufigkeit, Spieldauer und Geldeinsatz
  • Ständiges Denken an das Spielen und ein intensiver Drang zu spielen
  • Fortgesetztes Spielen trotz negativer Folgen

Die Folgen können schwerwiegend sein: familiäre Konflikte, finanzielle Sorgen, Arbeitsplatzverlust oder sogar der Verlust der Wohnung. Doch Hilfe ist möglich - und sie wirkt.

Unser Beratungsangebot
Wir unterstützen Sie bei allen Fragen rund um das Thema Glücksspiel:
  • Beratung bei problematischem oder abhängigem Spielverhalten
  • Ambulante Rehabilitation und Therapie
  • Vermittlung in weiterführende Hilfen (z. B. Schuldenberatung)
  • Beratung für Angehörige
  • Präventions- und Informationsveranstaltungen

E-Mail: drobs.goslar@ps-nds.de
Beratung nach telefonischer Terminvereinbarung
Das Internet und moderne Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wer jedoch zu viel chattet, surft, spielt oder sich Videos anschaut, setzt sich der Gefahr einer Abhängigkeit aus. Und die Zahl derer, die das betrifft, steigt. Immer mehr Menschen verbringen täglich mehrere Stunden am Smartphone, PC, Laptop, Tablet oder vor der Spielekonsole.

Exzessive Mediennutzung kann gravierende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen und deren Umfeld haben: Der Alltag wird zunehmend durch das Medium und den Gebrauch bestimmt. Grundlegende Anforderungen des Alltags können nicht mehr erfüllt werden. Soziale Isolation oder Konflikte im persönlichen Umfeld können die Folge sein, ebenso wie die Vernachlässigung von Pflichten wie Schule oder Arbeit. Außerdem können gesundheitliche Beschwerden eintreten.

Wir beraten Jugendliche, Erwachsene sowie deren Angehörige bei Fragen und/oder Problemen im Umgang mit Medien und dem Internet. In persönlichen Gesprächen kann das Ausmaß sowie die Einordnung des Verhaltens geklärt werden. Zudem werden individuelle Alternativen und Problemlösungen erarbeitet oder es wird gegebenenfalls in weiterführende Hilfen vermittelt.
Nach den ersten Gesprächen bei uns und mit der Entscheidung, weitere Schritte zu gehen, helfen wir Ihnen, weiterführende Maßnahmen zu finden. Therapie, Wohnformen, Begleitung - das Netzwerk der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen bietet viele Möglichkeiten. Auch darüber hinaus planen wir gemeinsam. Bei der Vermittlung und Antragstellung begleiten wir Sie nahtlos bis in die nächste Maßnahme.

Prävention

Unsere Präventionsveranstaltungen richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und werden in verschiedenen Formaten und Kontexten durchgeführt, z. B. für Sozialeinrichtungen, als Schulveranstaltung, im Rahmen der betrieblichen Suchtprävention, als Schulungen für Präventionsbeauftragte für Vereine oder Cannabis Social Clubs oder für Multiplikator:innen. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

In den Präventionsveranstaltungen geht es uns darum, zu informieren und aufzuklären – ganz nach dem Motto „Mehr Wissen, weniger Risiko“. Im Zentrum steht unsere akzeptierende Haltung. Es geht weniger um Verbote, sondern viel mehr um Konsumkompetenz und Gesundheitsförderung. Dabei sind Eigenverantwortlichkeit und Risikominimierung das Ziel.

Drobs Goslar #Prävention

Unsere Info-Veranstaltungen in der Drobs Goslar sind für Gruppen aller Art gedacht. Wir informieren Sie allgemein zu Drogen- und Suchtproblematik, auch zu stoffungebundenen Suchtformen wie der Glücksspielsucht. Außerdem geben wir Ihnen die Möglichkeit, die Beratungsstelle kennenzulernen. Wir stellen Ihnen unsere Angebote und das Netzwerk der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen vor.
Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist die Unterstützung von Schulen bei der Durchführung suchtpräventiver Veranstaltungen - und das in allen Schultypen und Jahrgangsstufen. Gemeinsam mit Lehrkräften und Schulsozialarbeiter:innen entwickeln wir passgenaue Formate, die sich am Alter und den Bedürfnissen der Schüler:innen orientieren. Neben einzelnen Unterrichtseinheiten sind auch Projekttage oder -wochen möglich.

Inhaltlich decken unsere Veranstaltungen unter anderem folgende Themen ab:
  • Drogenaufklärung und Informationen zur Suchtentwicklung
  • Risiko- und Schutzfaktoren
  • Förderung von Risiko- und Sozialkompetenzen
Neben Angeboten direkt in Schulen führen wir auch Präventionsveranstaltungen für Schulklassen, Jugendliche und junge Erwachsene in unseren eigenen Räumen durch. Darüber hinaus bieten wir Fortbildungen für Multiplikator:innen in Kindertagesstätten, Schulen und Jugendeinrichtungen sowie Elternabende zu suchtpräventiven Themen an.

Zu unseren speziellen Präventionskonzepten gehören außerdem:
  • „Cannabis – Quo Vadis?“
  • Der Grüne Koffer
  • „Kind s/Sucht Familie“ – ein Konzept zur Stärkung und Unterstützung betroffener Kinder
  • Bunte Tüte in Kooperation mit dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz des Landkreis Goslar und der Polizei Goslar
  • Das Cannabis-Planspiel
Unser Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig zu sensibilisieren, ihre Kompetenzen zu stärken und gemeinsam Wege für ein suchtfreies, selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.
Die betriebliche Gesundheitsförderung bieten wir Organisationen, Institutionen und Firmen an. Von den Auszubildenden bis zur Führungskraft, für alle können wir Angebote machen. Die Seminare dauern in der Regel einen Tag, es können aber auch mehrtägige Seminare organisiert und durchgeführt werden. Informationen über Substanzen, Risiken und Nebenwirkungen, Aspekte der Arbeitssicherheit, Symptome, Präventions- und Interventionsstrategien - eine Vielzahl von Inhalten können behandelt werden. Für ein Seminar in Ihrem Unternehmen werden diese Inhalte entsprechend einem Schwerpunktthema ausgewählt und zusammengestellt: „Früherkennung am Arbeitsplatz“, „Betriebliche Präventionsstrategien“ oder „Gestaltung einer Betriebsvereinbarung zur Suchtvorbeugung“ sind mögliche Schwerpunktthemen.

Begleitung

Mithilfe unserer Unterstützung können Sie an Strategien und Zielen arbeiten, um Ihre Lebenssituation zu verbessern. Wir helfen Ihnen, Krisen zu bewältigen und mit Ihrer Belastung umzugehen. Junge Menschen und Erwachsene in Maßnahmen des JobCenters, Substitutionsbehandlung oder erwerbslose Menschen erhalten von uns eine Psychosoziale Betreuung (PSB). Wir begleiten Sie bei Veränderungen in Ihrem Leben und unterstützen Sie im Umgang mit Suchtmitteln und finanziellen Sorgen. Außerdem beraten wir Sie zu möglichen Wegen, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Wenn Ihre Situation klarer ist, können wir in weiterführende Einrichtungen vermitteln. Im Netzwerk der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen geht das ganz unbürokratisch.

Drobs Goslar #Begleitung

Die Psychosoziale Betreuung (PSB) begleitet Veränderungen im Leben und hilft, gute Ansätze auch langfristig in die Tat umzusetzen. Unsere Berater:innen bieten Ihnen Unterstützung an, die eine Verschlechterung der Lebenssituation verhindern und Ihre Kräfte reaktivieren. Falls Sie Probleme mit Alkohol oder illegalisierten Drogen hatten, möchten wir Ihre Motivation zur Abstinenz steigern. Und wir möchten erreichen, dass Sie am Arbeitsmarkt wieder besser vermittelbar sind. Das Angebot besteht für junge Menschen sowie Erwachsene in Substitutionsbehandlung, erwerbslose Menschen und Menschen in Maßnahmen des JobCenters. Kommen Sie zu uns, wir klären mit Ihnen den Bedarf und unterstützen Sie bei der Antragsstellung.
Bei der Assistenz beim Wohnen der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen können Menschen Unterstützung finden, die in einer eigenen Wohnung leben, sich in ihrem Alltag aber überfordert fühlen: Verzweiflung über Schulden, Angst durch drohenden Wohnungsverlust, gesundheitliche Probleme, Schwierigkeiten mit Behörden. Wir besuchen und unterstützen Sie im Landkreis Goslar.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Behandlung

Unsere Angebote im Bereich Therapie und Behandlung sind für alle da, die ihre Abhängigkeit von Substanzen überwinden wollen.
In einer Therapie wird die Abhängigkeitserkrankung und ihre Begleiterscheinungen durch Gespräche und Übungen behandelt. Das konkrete Therapieziel wird vorher gemeinsam festgelegt. Die Kosten trägt in der Regel die Deutsche Rentenversicherung – die Antragsstellung erledigen wir vorab gemeinsam.

Drobs Goslar #Behandlung

Ein Weg, der Sie aus Ihrer Abhängigkeitserkrankung führen kann, ist die ambulante Rehabilitation (Wiedereingliederung). Wir empfehlen Ihnen diese Hilfeleistung, wenn Ihre Familie oder Freunde Sie unterstützen und Sie berufstätig sind. Wir leisten therapeutische Unterstützung: Entsprechend Ihrer persönlichen Stärken entwickeln wir gemeinsam Ziele und Lösungen, mit denen Sie beginnen, Ihre Situation zu verbessern. Die ambulante Behandlung erfolgt in unserer Beratungsstelle und dauert maximal 18 Monate. Die Kosten werden von der Rentenversicherung oder Krankenkasse übernommen.
Im Anschluss an eine stationäre oder tagesklinische Behandlung können Sie Ihre Therapie gerne bei uns fortsetzen. Mit der Rückkehr in den Alltag stürzen manchmal viele Sorgen auf Sie ein – und mit ihnen kommen alte Verhaltensweisen zurück. Bei uns bekommen Sie Unterstützung: Wir geben Ihnen Rückmeldungen, gemeinsam mit Ihnen lösen wir Probleme und gehen neue Herausforderungen an.
Zusätzlich zu Einzel- und Gruppentherapien bieten wir Ihnen Intensivseminare zu bestimmten Themen an. Sie wählen diese gezielt zu Ihrer Persönlichkeit und Situation aus. Informieren Sie sich gemeinsam mit Ihrer:Ihrem Therapeut:in frühzeitig über unser Angebot und lassen Sie sich für eine Teilnahme vormerken.

Nachsorge

Auch nach Abschluss Ihrer Behandlung unterstützen wir Sie gerne weiterhin durch unsere Nachsorge. Lassen Sie sich von uns beraten, wie Sie neue Herausforderungen bewältigen können.

Die Drobs Goslar wird gefördert durch den Landkreis Goslar und das Land Niedersachen.

Vor Ort und online

Jugend- und Drogenberatung Goslar
Hildesheimer Straße 12
38640 Goslar

Telefon: 05321 39570
Fax: 05321 395722
E-Mail: drobs.goslar@ps-nds.de

Öffnungszeiten

Montag: 10:00 – 16:00 Uhr
Dienstag: 13:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 – 16:00 Uhr
Freitag: 10:00 -15:00 Uhr

Termine sind auch außerhalb der Öffnungszeiten, nach telefonischer Vereinbarung, möglich.

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